Montag, 23. Mai 2011

Grillweltmeisterschaften - dabei !


Das erste mal mit einer Meldung über ein Auswärtsevent - aber ich denke es ist trotzdem sehr interessant. Nach dem Text zur Juryteilnahme bei den Grillmeisterschaften in Gronau  gibt es noch einmal ein paar Anekdoten um die Anreise und das Ruhrgebiet an sich.
Von Freitag bis Sonntag fanden in Gronau an der holländischen Grenze die Grillweltmeisterschaften statt. Wieder einmal ein Grund dabei zu sein - nach 4x Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften nun das erste mal Juror bei einer Weltmeisterschaft. Diesmal waren statt 20-25 Teams auch gleich an die achtzig Teams vor Ort, darunter aus dem Kongo, Norwegen, Schweden, Belgien, Schweiz, Österreich und natürlich ganz viele Deutsche Teams. Die erwarteten 300 Jurymitglieder fanden sich in Gronau auf dem ehemaligen Gelände der ehemaligen Bundesgartenschau (sah zumindest so aus) früh um 8:45 im Juryzelt ein. Danach gab es eine Einweisung - auf deutsch und in seeeehr gebrochenem Englisch. 10:30 Uhr die ersten Gänge, die ersten Regentropfen leider schon vorher. Nach einer halben Stunde war der Spuk allerdings vorbei und ich konnte mir genüsslich 10 Mahlzeiten reinpfeifen.Natürlich musste auch jedes mal gewissenhaft der Bewertungsbogen ausgefüllt werden, aber das ist ja für ein gestandenes Jurymitglied kein Problem.
Der größte Grill der Welt - in Betrieb

Am Tisch bei einem Team - rechts liegt der Wertungsbogen

Eines der vielen leckeren Gerichte, auch wenn sie leider in der Assiette aufgetischt werden mussten.

Eine sehr leckere Nachspeise bei einem estnischen Team: Schokoladenmuffin gefüllt mit flüssiger weißer Schokolade und rundrum wildes Erdbeermuß - darüber etwas Perlenstaub gestreut.

Eines der Gewinnerdeserts - mit Eischaumhaube und mit Eis gefüllt - sah live natürlich noch viel besser aus

Damit ging dann auch der Kurzwochenendurlaub zu Ende - Freitag bis Montag. Ein nicht ganz billiger Spaß, verglichen mit einer Ausfahrt nach Moritzburg - aber man gönnt sich ja sonst nix.

Nun noch meine kleine Anmerkung zur Anreise:
Ich bin Freitag Nachmittag in Düsseldorf angekommen und hatte eine Übernachtungsmöglichkeit in Bonn. Von daher habe ich den Berufsverkehr vermeiden wollen - und einfach den Zug genommen. Das der Zug so voll war das man selbst Schwierigkeiten hatte überhaupt reinzukommen - OK,Freitag und Feierabendverkehr, außerdem musste ich ja nur 1 Station bis zum Umsteigen mitfahren. Aber dann: "Sehr geehrte Damen und Herren - bitte beachten sie das in diesem Zug mehrere Taschendiebe unterwegs sind.". Naja war ja nur eine Station, dort musste ich Umsteigen. Bevor mein neuer Zug losfuhr hörte ich aus der Lautsprecheransage über den eben verlassenen Zug: "Bitte treten sie zurück und ermöglichen sie die Abfahrt - der Zug ist bereits überfüllt." Nach einer weiteren Viertelstunde Wartezeit aufgrund Gleismangels und der Information das für einige Wagen die Sitzplatzreservierungen heute leider verfallen müssen (die betreffenden Wagen waren nämlich nicht dabei) endlich die Weiterfahrt. Zeit zum Bestaunen der Landschaft Monotonie - Industriegebiet an Industriegebiet, Stau an Stau, brachliegende Flächen und so weiter. Samstag und Sonntag auf der Fahrt zu den Grillmeisterschaften bestätigte sich das Ganze noch mal, wobei aber Bonn an den Randgebieten schon wieder schön anzusehen ist.
Mein Angebot also: Du kommst aus dem Ruhrgebiet und möchtest dem Entkommen und eine Wohnung in Dresden (oder Gibraltar :-)) suchen? Ich helfe Leidenden gern!

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